Was kostet das eigentlich?

Ich hab neulich einen Auftrag nicht bekommen, weil der Auftraggeber jemanden aufgetan hat, der “deutlich günstiger” ist. Wobei – wenn ich das richtig verstanden habe – der Kollege sein Angebot abgegeben hat, ohne über die Details des Projekts informiert gewesen zu sein.

Sowas passiert natürlich gelegentlich. In meinen 11 Jahren Selbständigkeit habe ich auch schon einige Angebote abgegeben, die sich im Nachhinein als viel zu billig erwiesen haben. Entgegen der ökonomischen Theorie ist eine Angebot nämlich in den meisten Fällen nicht ausschließlich wirtschaftlich kalkulierbar. Das beginnt bei der zeitlichen Einschätzung der Produktion, die sich fast immer  und unvorhersehbar in die Länge zieht, weil Daten fehlen, Details besprochen werden müssen oder z.B. jemand krank wird. Wenn man also im Angebot  20 Stunden Aufwand angibt, kann man eigentlich immer davon ausgehen, dass es 30 bis 40 werden.
Des weiteren ist ein Projekt so gut wie nie zuende gedacht, wenn es in Auftrag gegeben wird. Z.B. hat der Grafiker meistens zwar ein Grund-Layout, das der Kunde abnimmt, entwirft Einzel-Elemente aber erst, wenn sie für die Programmierung gebraucht werden. Was häufig dazu führt, dass dann an den bereits fertigen Seiten nochmal Veränderungen vorgenommen werden müssen, weil an irgendeinem Punkt auffällt, dass das Layout nicht überall funktioniert. Oder dem Kunden fällt auf, dass er unbedingt noch Seite XY haben muss, so dass das ganze Menü nochmal umgestrickt gehört.

Viele solcher Eventualitäten lernt man im Laufe der Jahre früh zu erkennen und kann frühzeitig – also am besten noch vor Angebotsabgabe – darauf hinweisen. Was widerum die Gefahr birgt, dem Kunden eine (kostenlose) Konzeptentwicklung zu liefern, bevor man überhaupt beauftragt wurde (ein Umstand, mit dem ich allerdings in den Jahren nur zwei mal auf die Nase gefallen bin, was ich bei heute etwa 120 abgeschlossenen Projekten vertretbar finde).

Wie auch immer: Ein Angebot abzugeben, dass den Arbeitsaufwand realistisch darstellt, ist schwierig. Eines abzugeben, ohne Details zu kennen, halte ich für unmöglich.

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Die Schrift geht garnicht

Grafik-Designer lernen im Studium, dass Schrift ein wichtiges Mittel zum Ausdruck ist. Und damit ist jetzt erstmal nicht der Inhalt gemeint, sondern die Typo. So, wie Menschen eine charakteristische Handschrift haben, so ist auch eine bestimmte Type passend zu z.B. einer Marke.

Und bisher war das ein wirklich großes Problem in der Firmendarstellung im Internet. Weil Browser für HTML-Seiten nur die Schriften richtig dargestellt haben, die auf dem Computer des Betrachters vorhanden waren. Das war in den meisten Fällen ein Windows-PC und sehr häufig einer mit einem Microsoft-Office. Also konnte man eine “Tahoma” benutzen. Oder eine “Verdana”. Oder etwas ähnlich unbefriedigendes. Manche Menschen (und es sind nicht die Dümmsten), schließen hieraus übrigens u.a. auch den großen Erfolg, den Flash in der Website-Entwicklung der letzten zehn Jahre hatte. Weil hier Schriften (egal welche) mit eingebunden wurden und daher überall angezeigt werden konnten.

Neue Browser haben mittlerweile die Fähigkeit, dass man in ihnen Bilder malen kann. Und das haben findige Programmierer genutzt, ein Tool herzustellen, mit dem man nahezu jede Typo darstellen kann. In einer ganz normalen Web-Site. Und für Suchmaschinen durchsuchbar. Was mit Flash nur schwer möglich war.

Ein bisschen tricky sind dabei noch die Rechte-Fragen. Weil die meisten Schriftenanbieter mit dem Internet als Darstellungsplatform für ihre Schriften noch garnicht rechnen, gibt es oftmals noch keine Lizenzen für die Browser-Darstellung. Da muss man dann anrufen, und individuelle verhandeln. Aber das wird sich wohl in nächster Zeit sicherlich zurecht ruckeln, und sollte uns daher nicht davon abhalten, professionelle Schriften zu nutzen.
Weil z.B. eine Officina einfach tausendmal besser aussieht, als eine Arial. Die geht nämlich garnicht.

ps: Um Fontshop und Konsorten hier nicht als ewig-gestrige darstehen zu lassen sei noch erwähnt, dass es natürlich mittlerweile auch schon einige Schriften als sog. Web-Fonts gibt. Damit werden die Schriften nicht nachgezeichnet, sondern zusammen mit der Web-Site geladen. Auch ein prima System.

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Man wird geerdet auf einem Schiff im Atlantik.

Regel Eins: geh nicht über Bord. Regel Zwei: Wenn Du über Bord gehst bist Du tot.

Ansonsten war’s aber großartig.

Ich hätte mir mehr Segeln gewünscht. Bei 1100 Seemeilen nur etwa 100 ohne Motor zu fahren (wegen Gegenwind), ist nicht befriedigend. Aber umso mehr konnte man lesen und die Seele baumeln lassen.

Und: Wenn man über Wochen nichts von der Welt mitbekommt, und zwar so richtig garnichts – keine Zeitung, kein Internet, kein Handy – ist die Rückkehr dafür umso radikaler. Und kommt einem ziemlich absurd vor.

Fundraising mit Typo3

Der Kirchenkreis Rotenburg hat mit dem Diakoniekrankenhaus Rotenburg und der den rotenburger Werken eine Unternehmung für professionelles Fundraising gebildet. Die Web-Site dafür ist von mir. Gestaltet von grafikdezign. Schlicht und angenehm übersichtlich, wie ich finde.Man muss mit Typo3 ja auch nicht immer gleich mit Kalender, News, Video-Blog und internem Bereich anfangen. Das kann man ja alles auch später noch einfügen.

www.fundraising-row.de

Ich weiß, was Du letzten Sommer getan hast

Ein Blog ist eigentlich das Gegenteil von eitel. Mit keinem anderen Medium kann man so leicht auf die Nase fallen. Und kein Medium ist so sehr an die Person geknüpft, die schreibt. Wenn also Unternehmen (und das sind auch wir Freiberufler, Einzelkämpfer und Allein-Selbstständige schließlich alle), sich entschließen, mittels Blog das Wohl und Wehe des eigenen Geschäfts zu beschreiben, dann finde ich das zu allererst mal mutig. Auch wenn mich das jetzt mit einschließt und somit über die Ebene der Verallgemeinerung besagter Mut doch wieder eitel wird… Ach, egal.
Was ich eigentlich schreiben wollte war, dass Image in Motion, und damit Simon Wenkelewsky als freiberuflicher Filmemacher, jetzt ein Blog hat. Und ich das gut finde. Punkt.

http://www.imageinmotion.de/blog/

Naja, hüstel, und ich hab’s halt programmiert nach Entwurf von Mirja Wenkelewsky und dafür ein eigenes Template entwickelt, was mit der restlichen Web-Site interagiert.

Urlaub

Seit ein paar Wochen schreib ich’s allen Menschen in der Signatur meiner E-Mails: Ich fahre in Urlaub. Vom 18.2. bis zum 6.3. Auf dem Traditions-Segler “Roald Amundson” geht’s von La Palma nach Malaga.

Etwa 1800Km und zwei Wochen nur Atlantik.

Internet, Handy, Kino, Supermarkt und Fernsehen.

Gibt es nicht.

Genau.

Dinge bauen, mal ernst

Ich hab, wie wahrscheinlich die meisten Jungs, in Kindertagen begeistert mit LEGO, Fisher-Technik und Co Dinge gebaut. Turmhohe Häuser (die umfielen), Achterbahnen (in denen der Wagen stecken blieb) und Möbel (die keinen Windstoß überlebten). Kurzum: Ich war willig, hatte aber kein Talent, meine Ideen der Vernunft des Machbaren unter zu ordnen.
Heiko Fiederichs war da wohl anders. Heute baut er aus Edelstahl Tiergehege, Treppen und überhaupt Mechanismen, die funktionieren. Ich bin ein wenig neidisch, muss ich gestehen.
Aber zumindest konnte ich sein Schaffen ins Internet bringen. Und das ist ja auch nicht nichts.

www.ideenschmiede-edelstahl.de

Eine Fotografen Web-Site zwischen den Jahren…

ist ja eigentlich die tote Zeit. Im Bett liegen und Kekse futtern bis man blau wird und alte Filme gucken.
Diese Jahr nicht. Toma Babovic, dem ich vor einiger Zeit eine wirklich schicke Site in Flash gemacht hatte, fiel auf, dass eben jene Site einige essentielle Nachteile hatte. Sie lud relativ langsam, auf kleinen Monitoren war die Schrift schlecht zu erkennen und auf dem iPhone war sie komplett unbrauchbar, weil’s ja bekanntermaßen kein Flash unterstützt.

Also hab ich die komplette Site nochmal im gleichen Design in HTML nachgebaut. Und sieh da: jetzt geht’s.
Ist doch schön. So zum Jahreswechsel.

www.babovic.de

Jetzt wieder mit Inhalt

Nachdem mich in den letzten Wochen so ziemlich jeder mir bekannte Mensch auf die Peinlichkeit hinwies, dass ich als Web-Entwickler als Web-Site nur eine Baustelle habe, beschloss ich, diesem Umstand endlich ein Ende zu bereiten.

Das Ergebnis ist zwar noch nicht wirklich schön, hat aber Potential.

Zukünftig können sich alle hier darüber informieren, woran, mit wem und womit ich arbeite. Hübsch in Kategorien und mit Schlagworten versehen. Und natürlich reiche ich die bestehenden Projekte nach (wenn also ein Artikel behauptet, vom April 2007 zu sein, dann lügt er, was das Datum betrifft. Der Rest ist aber von mir verbürgt).

Und am Design arbeite ich auch noch. Versprochen.

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