In der Öffentlichkeit geht’s beim Thema Internet ja mittlerweile fast nurnoch um Inhalte. Das ist zwar gut und richtig, es sollte aber nicht vergessen werden, dass sich die Basis des Ganzen – die Technik also – immernoch schwer in Entwicklung befindet. Wenn man sich z.B. die Darstellung von Schrift betrachtet, hat das Netz noch einen weiten Weg vor sich, bis es sich mit der analogen Welt messen kann. Ich hab zwar neulich hier schonmal über Typografie im Netz was geschrieben, möchte aber nochmal konkret auf eines meiner letzten Projekte hinweisen (und es darüber vorstellen): sk.promedic.
Die meisten werden die Firma nicht kennen: es handelt sich um einen Großhandel für Gesundheitsbedarf. Also vom Einweghandschuh bis zur Spritze alles, was man in einer Arzt-Praxis alltäglich so braucht.
sk.promedic hat sich am Anfang des Jahres einem optischen Relaunch unterzogen. In diesem Zuge sollte auch eine neue Website hergestellt werden, hauptsächlich als Basis für einen Shop, in dem zukünftig Kunden die Waren auch über das Internet bestellen können (der Shop ist gerade in der Entwicklung. Ich berichte sicher später noch darüber). Und da als neue Hausschrift die Officina gewählt wurde, lag es natürlich nahe, diese Schrift auch für den Webauftritt zu nutzen. So hat das Unternehmen nun also in der Kombination von Typo3 und Cufon ein System, mit dem sie nicht nur ihre Inhalte selbständig präsentieren können, sondern diese auch noch in einer Form gezeigt werden, die dem Erscheinungsbild der Firma entspricht.




